Archive

Posts Tagged ‘Metro 2033’

Metro 2033

Um die Metro-Romane von Dmitry Glukhovsky schleiche ich auch schon eine Weile, kam aber bisher noch nicht dazu, sie zu lesen. Philosophieversuche von Unterhaltunsromanschreiber schrecken mich immer etwas ab, und es soll ja da die eine oder andere Passage geben.

So ging auch das “Spiel zum Buch” an mir vorbei. Obwohl es sicher alleine deswegen spannend wäre, weil es so viele Spiel Adaptionen von Romanvorlagen gar nicht gibt. Aber dann hab ich es mir nun doch gekauft:  je nun, für 2 Euro 50 kann man ja mal zu klicken.

Die ersten Spielminuten zeigten mir: das ist nichts für mich. Nicht nur, das ich im realem Leben unter leichter Klaustrophobie leide, enge dunkle Durchgänge und Röhren sind mir ein Graus und führen sofort zu Beklemmungen… auch das Setting ist nicht meins. Ich meide im Groben bei Spielen zwei Settings: Kriegsszenarien zwischen erstem Weltkrieg und “heute” und zweitens Endzeitszenarien, wenn sie nicht so knall bunt daher kommen wie bei Darksiders oder Borderlands.

Metro 2033 kann man grob skizzieren als S.T.A.L.K.E.R im Levelgewand und Scriptumgebung eines Dead-Spaces. Und Stalker habe ich, schwer begeistert, genau wegen dem Setting früh aufgegeben.

Bei Metro 2033 bekommt man nun das Gruseln und das Erschrecken eines Schockerspiels PLUS den Bonus der vollen Ladung Depression. Und das schlimme ist, die ersten Minuten (nach dem eher katastrophalen ersten Prologspielminuten) zeigen: das ist alles hervorragend gemacht.

Nein, das ist kein Spiel für mich. Blöd nur, das die Steamseite behauptet, ich hätte es bereits über 5 Stunden gespielt! Ich geh aber jetzt wirklich nur noch bis zur nächsten Station, um da mir die Geschichten noch an zu hören. Keinen Schritt weiter: ehrlich!